SKRJABIN, MEIN SPIELeine Hommage

Film, 2022

Regie: Silvina Buchbauer
Musik: Alexander Skrjabin
Piano und Interviews: Boris Bergmann
Texte: Briefe, Tagebücher, Notizen und Bühnentexte von Alexander Skrjabin
Sprecher: Dominik Bender
Kamera: DeDa Productions (Konzert und Schlosspark), Bergmann&Buchbauer
Bildbearbeitung, Montage: Silvina Buchbauer
Licht: Martin Bourgund, Tarik Dorbane
Ton: Ralph Becker
Tonmischung, Sounddesign: Boris Bergmann

Fürchte dich nicht, der zu sein, der du sein möchtest. Fürchte weder das Leben noch das Leiden… Mit anderen Worten: fürchte dich nicht vor der Freiheit.
ALEXANDER SKRJABIN

Ich sage immer, das Herz verhält sich bei mir zum Verstand wie ein kluger Künstler zum Kritiker: er hört ihn an, und dann geht er den einmal eingeschlagenen Weg weiter.
Der Kritiker müht sich verzweifelt, eine Rezension nach der anderen, eine Belehrung nach der anderen, und alles vergebens.
So groß ist die Unstimmigkeit zwischen ihnen. Es müßten schon zwei Pole in einem Menschen Platz finden.
Ich weiß wirklich nicht, wer die Oberhand behalten wird.
ALEXANDER SKRJABIN, 15.April 1895

Wenn alles sich auflehnt
Gegen mich,
Dann werd´ ich beginnen
Mein
Spiel.
ALEXANDER SKRJABIN

Für den Komponisten Alexander Skrjabin (1872-1915) bildeten Musik und philosophisch-ästhetische Überlegungen eine untrennbare Einheit. Er arbeitete an seinen Gedanken und Ideen ebenso wie an den Klängen, und beides fand gleichberechtigt Eingang in sein Werk. Leben und Schaffen betrachtete der Synästhet als eine Art kosmisches Spiel und träumte von einer alle Sinneserfahrungen einschließenden Kunst. In SKRJABIN, MEIN SPIEL begeben sich die Regisseurin Silvina Buchbauer und der Komponist Boris Bergmann auf die Suche nach einer Ausdrucksform, die Musik, Gedanken und Bildsprache zu einer Einheit im skrjabinschen Sinne verschmelzen lässt.

 

 

Gefördert u.a. von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR

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